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Yotes kegeln den amtierenden Champ raus!

Phoenix Coyotes' Radim Vrbata (17), of the Czech Republic, scores against Vancouver Canucks' Roberto Luongo during the shootout in an NHL hockey game on Tuesday, Nov. 5, 2013, in Glendale, Ariz. The Coyotes defeated the Canucks 3-2 in a shootout. (AP Photo/Ross D. Franklin) ORG XMIT: PNJ108

Nach zwei deutlichen Niederlagen stand es auf einmal 3-3 in der Serie gegen die Canucks und es kam zum alles entscheidenden Spiel 7. Nachdem Arizona in Game 4 und 5 so gut wie gar nichts zustande brachte, außer Eigentore durch Vancouver und insgesamt 15 (!!!) Schüsse stand man gefühlt deutlich mit dem Rücken zur Wand.
Die Frage war, hält man am Konzept fest oder schmeißt man noch einmal um. Nach einer kurzen Rücksprache mit einem erfahrenen GM aus der PSHL, entschied man der Linie treu zu bleiben nach dem Motto „Trust the process“.
Bereits in den ersten Sequenzen merkte man, dass die Coyoten zumindest mal wieder auf dem Eis anwesend waren. So schaffte Josh Jooris, der mit 4 Toren in der Serie überzeugte, auch weil er anstatt dem Kapitän Shane Doan in die zweite Reihe rutschte, den wichtigen 1:0 Treffer. Umso bitterer war das VAN 1 Sekunde vor Ende des ersten Drittels nach langem Puckbesitz den Ausgleich markierte.
Das zweite Drittel begann mit einer Überzahlsituation für die Coyoten, welche eiskalt durch „Domi-to-the-max“ ausgenutzt wurde. Die 1-Torführung war wieder hergestellt.
Arizona stand hinten deutlich besser und kam vorne nach 2 Spielen Abstinenz auch mal wieder zu Chancen. Der Fluch vom vierten Sieg?
Im letzten Drittel versuchte VAN alles und bekam ein Powerplay zugesprochen. Rieder beinahe mit dem „Shorty“, doch Henrik Sedin schoss die Scheibe auf der anderen Seite unter den Giebel zum 2:2. Völlig freistehend, nicht gut verteidigt.
Doch die Coyoten blieben cool und ein 2 auf 1 Konter konnte durch Jamie McGinn erfolgreich abgeschlossen werden. Wieder die Führung für die Wüstenhunde. Diese ließen sie sich auch nicht mehr nehmen. Als Tobi Rieder in der 56.Minute das 5:2 markierte, war es klar, die Coyoten sind doch eine Runde weiter und der Stanleycupsieger ist raus.

Die Freude im Wüstenstaat war groß. Dass man die Serie noch einmal dreht, nachdem Vancouver zwei perfekte Games hingelegt hatte, war schwer zu glauben. Doch man schaffte es und bleibt damit weiter im Rennen.

Ohne Frage hatten die Coyoten über die ganze Serie hinweg mehr Glück als der Gegner. Vancouver musste sehr viel für seinen Erfolg tun, den sie auch mit 3 Siegen bekamen. Gerade Game 1 oder 2 hätte aber genauso gut auch nach Vancouver gehen können und dann wäre die Serie wohl andersrum ausgegangen.

Danke an Kiri für die Serie. 7-Games erlebt man auch nicht immer. Zumindest war es meine erste Serie die über 7 Games ging.