GM Of the Year – Der Gewinner

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Der GM des Jahres ist in den Augen vieler, so auch in meine, eigentlich die wichtigste Auszeichnung in der Liga. Sie sagt so viel mehr aus als der Gewinn des Cups, denn GM des Jahres wird wer einigermaßen konkurrenzfähig spielt, das Wohle der Liga stets im Auge hat, für seine Mitstreiter da ist und eine wichtige Rolle für den Betrieb und Erhalt der Liga inne hat. Dieses Jahr haben wir uns die Entscheidung schwer gemacht, denn es gab einige Kandidaten die es zu bewerten gab. Am Ende hat sich unser Wiener Charmeur Frutti durchgesetzt, einfach weil er diese gewisse Leichtigkeit mitbringt. Er spielt seit Jahren verlässlich, wenn nötig hat er Aufgaben übernommen oder anderen GMs zur Seite gestanden. Ist dieses Jahr hauchdünn an einer sportlichen Qualifikation für die Playoffs gescheitert, wurde dann durch Toews Verzicht aber doch noch in das Feld der letzten 16 geschoben. Dachte man. Toews konnte die Playoffs schlussendlich doch spielen, Frutti verzichtete in einer einmaligen Selbstverständlichkeit – und entgegen teilweise kritischer Stimmen für einen verdienten GM auf die Teilnahme. Nicht ein bisschen Öl hat er ins Feuer gegossen. Schlussendlich sollte er es ja doch noch in die Playoffs schaffen und warf dabei einen Hochkaräter aus dem Rennen um den Cup – und zwar eben jenen, für den er auf seinen Nachrücker-Platz verzichtete. Bei der Teamwahl stellte er seine eigenen Wechselinteressen hinten an, um einem anderen langjährigen Mitglied einen Teamwechsel zu ermöglichen.

Kurzum, er tut das, was so wichtig für den Zusammenhalt in einer Gruppe ist. Er stellt sich hinten an und vergisst dabei zu keiner Zeit der eingegangenen Verpflichtung in Form von zuverlässigem Spielen nachzukommen. Man muss ihm nicht Wochen hinterherrennen, oder auf eingetragene Ergebnisse warten. Dieses Jahr geht die Auszeichung verdientermaßen an Frutti. Dem „Vollzeit-Virtuosen“ gebührt die Ehre. Ich hoffe du bleibst uns noch lange erhalten. Herzlichen Glückwunsch!

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